Ein 360°-Blick auf ein modernes und wirksames Risikomanagement. Getrieben von der Führungsebene und gelebt im ganzen Unternehmen.
Nur wenn Risikomanagement nicht als eigene Disziplin verstanden, sondern im Unternehmen gelebt und von Führungskräften unterstützt wird, stärkt es die Resilienz, so die Botschaft in der Keynote von Thomas Michel.
Ralf Winzer plakatierte die Cyber-Kriegsschauplätze, mit denen wir täglich konfrontiert sind. Globale Mächte kämpfen auch hier um die Vormacht. Im Fokus dieser globalen Mächte stehen auch verwundbare kritische Infrastrukturen, mit denen sich der Cyberkrieg in die physische Welt tragen lässt. Dass kritische Infrastrukturen aber nicht schwach sein müssen und die NIS2 der EU dabei hilft, berichtete Swantje Westpfahl. Wir in der Schweiz können uns dem nicht entziehen, betonte sie und bezeichnete das ISG maximal als kleine Schwester der NIS2.
Was die Keynote mit Unterstützung der Führungskräfte angesprochen hat, konkretisierte Mirjam Gruber-Durrer und führte aus, dass ein wirksames Risikomanagement in der Verantwortung des Verwaltungsrats liegt. Wie Cyberversicherungen als massgeschneiderte Massnahme im Risikomanagement platziert werden können und dabei helfen, extern aber auch intern verursachte Schäden zu mindern, zeigte Manuel Pachlatko.
Im Risikomanagement oft bemüht und zum Abschluss bei uns auf der Bühne: »Der schwarze Schwan».
Abseits von Risikomanagement, Informationssicherheit und Revision, liess uns Isabell Welpe an ihren Forschungen zu Führungsfehlern, Führungsherausforderungen und Führungsinnovationen mit und ohne KI teilhaben.
Durch den Tag und die abschliessende Podiumsdiskussion führten Sandra Würmli (IIAS) und Gerhard Burtscher (ISACA). Sie wiesen abschliessend bereits auf die nächste ISACA | IIAS Jahreskonferenz am 28. Januar 2027 hin.
Bilder von G. Brown Photography und C. Creus (Foto Moderatoren Team)